Tansania

One World - One Africa

Schulgründer Herr Dr. Köhler
Pausenhof der OWSK

Das Gymnasium Neubiberg engagiert sich seit diesem Schuljahr für die One World Secondary School of Kilimanjaro (OWSK). Die Schule befindet sich noch im Aufbau und ist auf Spendengelder angewiesen. Am Ende des Schuljahres plant das Gymnasium Neubiberg deshalb eine große Spendenaktion, mit deren Hilfe ein Schlafsaal für Mädchen finanziert werden soll.

Herr Schäfer, der ehemalige stellvertretende Schulleiter in Neubiberg, arbeitet seit seinem Ruhestand ehrenamtlich für die OWSK und ist für das Gymnasium Neubiberg erster Ansprechpartner und Vermittler zwischen den beiden Schulen.

Das Gymnasium Neubiberg strebt eine langfristige Partnerschaft mit der Partnerschule in Tansania an und erhofft sich einen lebendigen kulturellen Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern der beiden Länder. Hierfür bietet unser Gymnasium auch zwei P-Seminare im folgenden Schuljahr an, welche im Zeitraum der Kollegstufenfahrten die Schule in Afrika besuchen dürfen.

Die tansanisch-deutsche „One World Secondary School Kilimanjaro“ mit Internat wurde 2012 in Kisangara/Tansania gegründet und steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Schule verfolgt das Ziel, möglichst vielen Jugendlichen aus Familien mit sehr niedrigem Einkommen und Waisenkindern, die sonst keine Chance in Tansania hätten, eine hervorragende Schulbildung zu ermöglichen. Als deutsch-tansanische Schule nimmt sie die besten Elemente aus beiden Bildungssystemen auf und verbindet sie miteinander.

Die One World Secondary School Kilimanjaro ist eine direkte Antwort auf die Probleme des tansanischen Schulwesens. Für das Konzept sind drei Säulen entscheidend:

1.Moderne Unterrichtsmethoden und -konzepte Es werden oft schülerzentrierte Methoden wie Projektunterricht, Rollenspiele, Gruppenarbeit etc. realisiert. Individualisierung des Lernens ist ganz wichtig an der One World Secondary School Kilimanjaro, z.B. durch Einzelunterricht oder verschiedene Wege der Differenzierung. Durch moderne Methoden  lernen die SchülerInnen effektiver und erwerben Schlüsselkompetenzen wie die Fähigkeit, selbständig und kritisch zu denken, Probleme zu lösen, kreativ zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

2.Vermittlung von Werten und Stärkung der Persönlichkeit Für die Entwicklung des Landes sind starke Persönlichkeiten gefragt, die eine sichere Wertorientierung haben. Solche Werte sind z.B. Menschenrechte, Toleranz, Respekt vor anderen Kulturen und Religionen, Weltoffenheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Verantwortung für die Gesellschaft und unsere Welt, Selbstverwirklichung und Mut, entsprechend den eigenen Werten zu handeln. Für die Stärkung der Persönlichkeit sind der Verzicht auf entwürdigende Strafen wie Schlagen und der Respekt vor jedem einzelnen Schüler entscheidend.

3.Interkulturelles Lernen Im Zeitalter der Globalisierung muss eine gute Schule die Fähigkeit vermitteln, mit Menschen aus fremden Kulturen kooperieren zu können. Voraussetzung dafür ist die Stärkung der Kenntnis und der Wertschätzung der eigenen Kultur. Dabei hilft es, dass die Schule bereits in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen wurde.

Es unterrichten in der Schule engagierte und qualifizierte tansanische und deutsche Lehrkräfte, die zusammen die Schule weiterentwickeln.

Die SchülerInnen erwerben die staatlichen tansanischen Schulabschlüsse NECTA F 4 und F 6 (Hochschulzugang). Da Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird, nehmen sie auch an Prüfungen für das Deutsche Sprachdiplom etc. teil.

Präsentation als PDF zum Download

Präsi Tansania Schule.pdf (2,3 MiB)