Abschlusspräsentation

Bericht des P-Seminars Elektromobilität

Ein kurzer Rückblick auf die Infoveranstaltungen des P-Seminars Physik, durchgeführt in Kooperation mit der Infineon Technologies AG

von Kimia Ghazinour

Im Dezember war es endlich soweit. Die Informationsveranstaltung bei Infineon stand vor der Tür: der Abend, für den sich unser Physik P-Seminar schon lange vorbereitet hatte. Zahlreiche Stunden voller Arbeit - sowohl bei Infineon, im Unterricht in der Schule, als auch Zuhause - verbargen sich hinter diesem Abend. Am Nachmittag der Veranstaltung stieg allmählich die Aufregung unter uns Teilnehmern. Wir trafen bereits lange vor Beginn in einem eigentlich immer für den Vorstand der Infineon Technologies AG reservierten Präsen­tationsraum ein. Dort hängten wir unsere Plakate auf, rückten Tische und Stühle für unsere Zwecke zurecht und bereiteten die Technik vor.

Danach trafen auch bald unsere Gäste ein, darunter unsere beiden Schulleiter, Herr Rolvering und Herr Dobmeier, sowie einige Infineon-Mitarbeiter, zahlreiche Familien­angehörige und einige weitere Interessierte. Bereits vor Beginn der Veranstaltung gab es angeregte Unterhaltungen. Herr Rolvering sprach ein paar einleitende Sätze. Und dann begann unser Projektleiter, Bartek Ombach, mit viel Enthusiasmus den Ablauf des Abends zu erläutern. Durch seinen spannenden und humorvollen Einstieg stieg die Aufmerksamkeit der Besucher beachtlich.

Daraufhin teilten sich die Gäste selbständig, auf die von uns zuvor organisierten fünf Statio­nen, auf. Für jede Station war eine Dauer von etwa 20 Minuten eingeplant, die umlaufend absolviert werden konnten. Somit hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich über die verschie­densten Aspekte der Elektromobilität zu informieren. Sie wurden über die Geschichte der Elektromobilität aufgeklärt, sowie über das Angebot an Elektroautos und über die Markt­entwicklung. Zudem erfuhren sie genaueres über das drahtlose Wiederaufladen (WEVC, Wireless Electric Vehicle Charging). Darüber hin­aus teilten uns die Besucher an einer interaktiven Station, die die Vor- und Nachteile von Elektro­autos thematisierte, ihre Meinung dazu mit.

Zwischendurch konnten alle zum angebotenen Imbiss vom Büffet greifen und sich über ihr Wis­sen austauschen. Abschließend folgten Dank­sagungen an unsere Seminarlehrerin, Frau Siegert und an das Unternehmen Infineon, welches uns die Möglichkeit gegeben hatte, ein solch großes Projekt auf die Beine zu stellen.

Erfreulicherweise erhielten wir von allen Seiten ein positives Feedback, so dass sich unsere Bemühungen vollauf gelohnt hatten. Darüber hinaus machten wir im Verlauf unseres Semi­nars zahlreiche Erfahrungen, welche uns auch bei unserem zweiten, etwas kleineren Projekt, einer Unterrichtseinheit für die neunte Klasse, weitergeholfen haben.

Diese etwas kleinere Infoveranstaltung für eine jüngere Zielgruppe konnten wir in einer Physik-Doppelstunde einer 9. Klasse abhalten.

Zum einen hatten wir als P-Seminar die Intension den Schülerinnen und Schülern die Elektro­mobilität, welche im Lehrplan kaum angesprochen wird, näher zu bringen, zum an­deren sollten die Neuntklässler einen Einblick in den Ablauf eines Seminars erhalten. Sebastian Götzer und Jan Karch aus unserem P-Seminar stellten unser Seminar vor und führten in das Thema ein. Nach weiteren Informationen zur Elektromobilität sowie einer Wiederholung der Funktionsweise eines Elektro­motors, durften die Schüler in Gruppenarbeit, mithilfe einer Anleitung, diversen simplen Materialien und ge­gebenenfalls persönlicher Unterstützung durch uns Mitglieder des P-Seminars, den „einfachsten Elektro­motor der Welt“ bauen. Fast jede Gruppe schaffte es, ihren Elektromotor zum Laufen zu bringen, was allge­meine Freude auslöste. Als Abschluss dieser Unter­richtsstunde erfolgte noch ein kurzes Quiz über die zuvor präsentierten Fakten.

Unserer Ansicht nach haben wir auch in der neunten Klasse das Ziel unseres P-Seminars erfolgreich ge­meistert. Es war zudem eine bemerkenswerte Er­fahrung, zusammen mit anderen die Rolle des Leh­rers einzunehmen und Schülern unser Wissen wei­tergeben zu können. Hoffentlich haben wir zahl­reiche jüngere Schüler von unserem Seminar über­zeugt und deren Interesse an der Elektromobilität geweckt.                      

Im Namen des gesamten Elektromobilitätsteams bedanke ich mich für die wertvollen Erlebnisse.