Fahrradverkehr

Auszug aus der schriftlichen Arbeit in Teilen gekürzt:

Zur anschaulichen Darstellung eines fiktiven fahrradfreundlichen Straßenzugs wurde im Rahmen dieser Arbeit ein 3D Modell erstellt, welches im Folgenden erläutert werden soll. Das Modell dient der Darstellung verschiedener Maßnahmen, welche in dieser Arbeit erörtert wurden. Dargestellt wird ein kurzer Straßenabschnitt, der in eine Kreuzung mündet. Dabei wurden umstehende Gebäude aus Veranschaulichungsgründen Gründen vernachlässigt. Der Straßenzug besteht aus einer Straße, daneben befindet sich ein Fahrradweg, an den ein Bürgersteig angrenzt. Der Fahrradweg ist in der Breite großzügig gestaltet, was ein risikofreies Überholen ermöglicht. Von der Fahrbahn und dem Fußweg wird er durch einen Bordstein abgegrenzt. […] Es zeigt trotzdem, dass auch bei wenig vorhandenem Platzt ein sicherer, abgegrenzter Fahrradweg umsetzbar ist. Die ehemals klassischen Parkflächen am rechten Fahrbahnrand wurden mit zwei unterschiedlichen Konzepten für Fahrräder mit nutzbar gemacht. Das Lastenradauto bietet vier Lastenrädern einen überdachten Platzt, auf dem sonst nur ein Auto stehen würde. Die Parkfläche dahinter wurde in einen ‚Flex-Parking-Space‘ umgebaut und ermöglicht somit zu Zeiten mit besonders hoher Auslastung das Abstellen von Fahrrädern. Die beiden Ampeln symbolisieren eine grüne Welle, die auf die Geschwindigkeit des Radverkehrs angepasst wurde und somit eine schnelleres und komfortableres vorankommen ermöglicht. Weitere Annehmlichkeiten für Radfahrer stellen der angeschrägte Mülleimer und die Haltestange an der Ampel dar. Die Sicherheit auf der Kreuzung soll durch eine zurückgezogene Haltelinie für die Autofahrer und einen auffällig blau markierten Fahrradweg auf der Kreuzung gewährleistet werde. Diese Maßnahmen erhöhen die Sichtbarkeit der Radfahrer und senken somit das Risiko für einen Unfall mit einem rechtsabbiegenden Fahrzeug.